Die 5 Punkte des Yoga

Aktualisiert: Juli 7

Wir legen großen Wert auf Ganzheitlichkeit und unterrichten deswegen traditionelles Yoga. Dies ist ein einfaches und natürliches System , welches unseren Körper gesund erhält oder ihn zurück zur Gesundheit bringen kann und sich in 5 Hauptpunkte einteilen lässt.

  1. Richtige Körperübungen (ASANAS) verbessern die Flexibilität von den Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen

  2. Richtige Atmung (PRANAYAMA)

  3. Richtige Entspannung (SAVASANA)

  4. Richtige Ernährung (PFLANZENBASIERT)

  5. Positives Denken und Meditation (Vedanta und Dayana)

„Jeder Mensch sollte sich am Tag eine Stunde Zeit für sich selbst nehmen - etwa in Form

von Yoga - außer er ist sehr beschäftigt, dann braucht er zwei“ Um eine optimale Lebensspanne zu erreichen müssen die Bedürfnisse des eigenen Körpers gestillt werden. Metaphorisch kann man den Körper mit einem Auto vergleichen, dieses braucht 5 Dinge um zu funktionieren:

1. Schmiersystem

2. Kühlsystem 3. Batterie 4. Benzin 5. Einen verantwortlichen Fahrer, der das Auto fährt Schauen wir uns nun die Bedürfnisse unseres Körpers an Richtige Körperübungen ASANAS Können mit dem Schmiersystem eines Autos gleichgesetzt werden.bleiben und diese Beweglichkeit mit der Zeit nicht verlieren müssen wir unseren Körper fit und flexibel halten. Yoga ASANAS sind dafür konzipiert deinem Körper die Stärke und Flexibilität zu geben, die er verdient. Gut entwickelte Muskeln sind nicht unbedingt ein Zeichen von Gesundheit. Bei gewöhnlichen Körperübungen, die darauf abzielen die Muskeln rasch und immer zu trainieren, wird in den Muskelfasern große Mengen an Milchsäure produziert, die wiederum Müdigkeit hervorrufen und zu einem Sauerstoffmangel in dem jeweiligen Muskel führen kann.

Im Yoga System verschwenden wir keine Energie und achten darauf alle Bewegungen bewusst auszuführen, richtig zu atmen und stetig nach Muskelanspannung auch die Muskelentspannung zu gewährleisten. Hierbei wird nur wenig Milchsäure erzeugt und deswegen kommt es beim Yoga kaum zu Ermüdungserscheinungen. Die jugendliche Bewegungsqualität geht nicht wie häufig angenommen durch das Altern der Knochen verloren, sondern durch die Sprödigkeit und die mangelnde Elastizität der Faszien. Ein Aspekt des Alterns beruht also darauf, dass sich die Faszien durch Bewegungsmangel verkleben, wenn der eigentliche Bewegungsradius nicht ausgeschöpft wird. Wir verlieren langfristig an Beweglichkeit und haben oftmals sogar Schmerzen bei bestimmten Bewegungen. Hier hilft Yoga diese Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter beizubehalten oder sie Stück für Stück wiederzugewinnen. Yoga wirkt verjüngend, da für die Jungerhaltung des Körpers die Elastizität der Muskeln eine große Rolle spielen. Egal wie „unflexibel“ du dich gerade fühlst, durch die regelmäßige Yoga Praxis kannst du einen größeren Radius in deinem Leben gewinnen. Du wirst schnell erfahren dass schon einige Male reichen um deine Flexibilität zu verbessern und deinen Kreislauf zu stärken, du wirst dich fitter fühlen - probiere es aus.

2.Richtige Entspannung SAVASANA Ist wie das Kühlsystem eines Autos.Leider ist in unserem modernen Lebensstil nicht viel Zeit für die alltägliche Entspannung zu finden. Selbst wenn wir glauben uns zu entspannen, verbraucht unser Körper im Ruhen ein erhebliches Maß an körperlicher und geistiger Energie, z.B. durch völlig unnötige Muskelanspannung, sowie durch Stress, schlechte Laune und negative Gefühlen wie Angst und Damit wir geschmeidig Ärger. Manchmal kann ein einziger heftiger Wutanfall unseren gesamten Energievorrat vernichten. Energie wird im Yoga auch Prana genannt. Wer kennt das nicht, die Schultern sind verspannt, unbewusst verspannen sich selbst beim Sitzen Schulter, - Arm, - Bein, und Bauchmuskulatur. Sogar das Schlafen ist für viele Menschen nicht mehr entspannt möglich. Dabei verbrauchen wir - wenn auch unbewusst - unheimlich viel Energie/Prana. Die gute Nachricht ist, dass wir lernen können unseren Körper wieder ins richtige Gleichgewicht zu bringen und wie wir mit der von unserem Körper produzierten Energie/Prana besser Haushalten können. Es gibt 3 Arten der Entspannung:

1. Die Physische Entspannung Diese kann durch bewusstes Entspannen erlernt werden. Genauso wie wir unseren Muskeln den Befehl zur Kontraktion (also Anspannung) geben können und diese ohne viel nachzudenken ausführen, können wir genauso gut den Muskeln den Befehl „Entspannung“ geben. Durch Techniken wie der Autosuggestion gehen wir bei der Endentspannung systematisch durch unsere Körperteile und geben jenem den Befehl der Entspannung. Dieses hat einen wunderbaren Effekt auf unsere angespannten Muskeln, es lösen sich tiefsitzende Verspannungen und wir können entspannter unseren Alltag gestalten.

2. Geistige Entspannung Der größte Energieräuber ist allerdings nicht die physische Anspannung, sondern die andauernde geistige Spannung, die durch Sorgen und Ängste verursacht wird. Wenn man in eine geistige Spannung verfällt, stellt die bewusste Konzentration auf den Atem eine hilfreiche Ressource dar. . Schon einige Minuten tiefe und rhythmische Atmung helfen dabei, diese geistigen Spannungen abzubauen und Ruhe zu finden, damit das Gefühl des Glücks und des Friedens in uns zurückkehren können.

3. Spirituelle Entspannung Diese Art der Entspannung ist nur sehr fortgeschrittenen Yogis vorbehalten. In tiefer Verbundenheit zu seinem wahren Selbst kann man hier eine Entspannung fern ab von Raum und Zeit erreichen.

3.Richtige Atmung PRANAYAMA Atmen heißt Leben und leben heißt Atmen. Viele Menschen atmen sehr flach. Anstatt die komplette Lungenkapazität auszuschöpfen und auch in den Bauch zu atmen, atmen die meisten lediglich in den Brustkorb, wodurch die Schultern rund sind und sich der obere Rücken und Nackenbereich schmerzhaft verspannen kann. Auch wird bei dieser flachen Art zu Atmen unserer Organismus mit nur wenig Sauerstoff versorgt, das macht sich oft durch eine geringere Leistungsfähigkeit bemerkbar, da unser Gehirn nicht ausreichend Sauerstoff erhält. Die beste Art um zu Atmen ist eine vollständige Ein- und Ausatmung, die wir mit der vollen Yoga Atmung wieder erlernen können. Hierzu hebt sich bei der Einatmung erst der Bauch, dann der Brustkorb bis schließlich hin zu den Schlüsselbeinen. Bei der Ausatmung senkt sich zuerst wieder der Bauch, dann der Brustkorb, bis sich letztlich auch die Schlüsselbeine wieder senken. Mit dieser Technik können wir nicht nur unseren Körper entspannen (Ausatmung), wir versorgen unser Blut auch mit frischem Sauerstoff, was eine positive Auswirkung auf den ganzen Organismus bis in unsere Zellen hat. Der Atem ist eine Manifestation der lebensspendenden Kraft/Prana. Pranayama bedeutet die Steuerung des physischen Atems und somit die Kontrolle von Prana. Der Hauptspeicher von Prana ist der Solar Plexus, der ein Geflecht aus Fasern und Knoten des vegetativen Nervensystems ist und im Nabelbereich sitzt. Die Bewegung der Lunge kann man sich wie ein Schwungrad vorstellen, dass alle anderen Kräfte im Körper in Bewegung setzt und viel Prana, also Energie erzeugt. Durch das Üben von Pranayama können wir nicht nur unsere Batterie mit Prana aufladen und haben damit einen höheren Energiespeicher, wir sind dadurch auch entspannter, leistungsfähiger und die Übungen haben einen heilenden Einfluss auf Krankheiten wie Kopfschmerzen, Depressionen und chronischen Stress.

4.Richtige Ernährung (PFLANZENBASIERT) Gebe deinem Körper den richtigen Treibstoff. Nahrung ist für den Körper wichtig um Energie zu erzeugen und um das Gewebe immer wieder zu erneuern, damit er sich nicht selbst verzerrt. Unser Körper braucht 6 Nahrungsstoffe:

1. Eiweiß (Proteine die sich aus Aminosäuren zusammensetzen)

2. Kohlenhydrtate

3. Ballaststoffe

4. Fette

5. Mineralien

6. Vitamine


In pflanzlichen Lebensmitteln sind all diese 6 Grundstoffe enthalten. Proteinreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte aber auch Gemüse und Obst. Kohlenhydrate und Ballaststoffe finden wir in Süßkartoffeln, Hafer, Kartoffeln, Getreide und Pseudogetreide. Fette lassen sich aus fast allen proteinreichen Lebensmitteln entnehmen, sowie aus pflanzlichen Ölen. Außerdem finden wir in der pflanzlichen Nahrung die Mineralien und Vitamine, die so wichtig für unseren gesamten Organismus sind. Man sollte natürlich auch auf die Qualität achten, frisch geerntete und auf einem nährreichen Boden gewachsene Lebensmittel, am besten biologisch, ohne Einsatz von Pestiziden und Genmanipulation sind optimal.


Im Yoga essen wir frisch zubereitete Nahrung, die besonders viel Energie enthält und meiden stark verarbeitete Lebensmittel, die oftmals viele Stoffe enthalten die unserem Organismus nicht guttun. Am Anfang des „Nahrungskreislaufs“ oder der „Nahrungskette“ stehen die Pflanzen. Sie erhalten ihre Energie direkt aus der Sonne, verfügen über alle lebenswichtigen Nährstoffen und sind für uns besser verdaulich, als Lebensmittel „aus zweiter Hand“ wie z.B Fleisch, das meist sehr schwer verdaulich ist und weniger zum Stoffwechsel beitragen kann. Essen versorgt uns mit Lebensenergie/Prana deswegen ist es empfehlenswert so oft wie möglich auf eine natürliche und frische Kost zusetzen. 5.Positives Denken und Meditation (VEDANTA UND DHYANA) So wie wir Autofahren lernen können, können wir auch lernen unsere Gedanken zu zentrieren und unerwünschte Gedankenmuster aufzubrechen. Man kann sich den Geist genauso sprunghaft vorstellen, wie einen kleinen betrunken Affen. Der Geist ist überall und nirgends, unkontrolliert springt er von der Vergangenheit in die Zukunft. Um diesen Affen zu bändigen lernt man beim Yoga seinen Geist zu beruhigen und in der Gegenwart, also dem „Hier und Jetzt“ zu verweilen.


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